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Protestmarsch Liestal

Über 8 500 Teilnehmer
am Protestmarsch
Liestal

Und wieder schien die Sonne; es scheint, dass unsere Protestmärsche unter einem guten Stern stehen.

Der Treffpunkt auf dem Emma Herwegh-Platz war überfüllt. Viele Menschen versammelten sich, um ihrer Kritik an den Massnahmen des Bundes Ausdruck zu verleihen. Ein Polizeiauto startete den Protestmarsch, diesem folgten Menschen in weissen Schutzanzügen und Masken. Sie bewegten sich im Gleichklang zur Musik, zur Sirene und dem Sprachtext, in eigens einstudierter Choreographie – ein beeindruckendes Szenario. Danach folgten unverkleidete Menschen. Eine endlose Kolonne, die ruhig und friedlich zur Schulanlage Frenken unterwegs war.

Simone, die Organisatorin der Kundgebung, bat die Anwesenden mehrmals, Platz zu schaffen, für die weiteren Teilnehmer, die unaufhörlich auf den Platz strömten. Sie bedankte sich herzlich bei allen Unterstützenden des Vereins und des Anlasses sowie bei der Polizei. «Wir als Verein Stiller Protest sind konfessionell und politisch neutral. Wir sind ein Volk und stehen für die Menschenrechte ein, gegen die Massnahmen, gegen Unterdrückung und Diktatur.»

Es folgten ausserordentlich interessante Redner, hier ein Auszug:

Daniel Trappitsch, Moderator: «Friedlich und bestimmt stehen wir zusammen und bringen Freiheit, Liebe und Licht in die Menschheit. Menschen sind die Basis der Gesellschaft.» Die Träger unserer Wirtschaft seien die KMUs, Hilfe finde man auf der Website freie-kmu.ch und bei anderen Vereinen wie beim «Netzwerk Impfentscheid», bei «Freunde der Verfassung» unter anderem. Er forderte Freiheit und Selbstbestimmung.

Josef Ender, vom «Aktionsbündnis Urkantone», forderte eine vernünftige Corona-Politik. Er empfahl die Veranstaltung vom 10. April 2021 in Altdorf und bat die Teilnehmenden, mit dem ÖV anzureisen. Detaillierte Informationen finden sich unter ur-kantone.ch

Caro Jockel vom Verein «Eltern für Kinder»:  Der Verein setzt sich für die Wahrung der Rechte der Kinder und allgemein zum Wohl des Kindes ein. Als Mami, Primarlehrerin und Vorstandsmitglied ist sie überzeugt, dass sowohl die Maskenpflicht sowie die Massentestung untragbar seien. Das Tragen von Masken sei in keiner Art gesundheitsfördernd, schade unseren Kindern auf körperlicher, seelischer sowie auf psychischer Ebene und beeinträchtige sie stark in ihrer natürlichen Entwicklung. Ebenso seien es unhaltbare Zustände für diejenigen Kinder, die von der Maske befreit seien, da diese täglich Diskriminierung und Ausgrenzung ausgesetzt seien. Dies werde von den Schulleitungen aktiv gefördert und bewusst toleriert. Sie machte darauf aufmerksam, dass Interessierte sich jeden Mittwoch treffen und einen Spaziergang zur Bildungsdirektion machten. Treffpunkt sei jeweils um 14 Uhr beim Bahnhof Liestal vor dem Gerichtsgebäude. elternfuerkinder.ch.

Dr. med. Marco Caimi: Humorvoll packte er das Publikum und sprach über Logik, Menschenrechte, der Logik der Regierung und über den Souverän. Er stellte den Rechtsstaat, Alain Berset, seine Hofnarren und die Massnahmen in Frage. Der Bund ziehe Massnahmen durch, die auf keinerlei Evidenz – weder statistisch noch empirisch – basiert seien. Verängstigte Menschen könne man manipulieren und zu fast allem bringen. Er erinnerte an die Bundesverfassung, Grundgesetz Art. 1: «Die Würde des Menschen ist unantastbar und zu achten und zu schützen». Er bat die Richter und die Juristen aufzuwachen, da all dies Körperverletzung darstelle.

Alle Macht dem Souverän, nach «Amandla Awethu».

Alec Gagneux von «Freunde der Verfassung»: Er stellte die Gesellschaft, die Regierung und das System in Frage. «Niemand hat das Recht, zu gehorchen!» zitierte er Hannah Arendt. Bargeld sei das einzig wahre Zahlungsmittel, sagte er. Als Doppelgänger von Alain Berset, begeisterte er das Publikum mit seiner humoristisch-satirischen Darbietung. Ein Bundesrat, der zu seinen Fehlern steht und sich beim Volk entschuldigt – na, DAS wäre doch was!

Sein Credo: «Kinder *alain* spielen und Alte *alain* sterben zu lassen – ist ein Verbrechen!»

Dr. Edouard Broussalian, Arzt, Homöopath: Er sprach französisch und wurde auf Deutsch übersetzt.

Er sagte, dass die heutige Lage ernst sei, nicht wegen dem tödlichen Virus, sondern weil die Regierung so täte, als wäre es ein tödlicher Virus. Die Regierungen der meisten Länder würden gegen das eigene Volk handeln. Es sei eine Perversion, uns glauben zu lassen, dass eine Erkältung tödlich sein könne und wir uns schützen müssten, wie damals vor der Pest. Die gesamte Weltwirtschaft wegen einer Sterblichkeitsrate von 0,05% zu blockieren, sei unverhältnismässig. Selbst Klaus Schwab gäbe in seinem Buch «The Great Reset» auf Seite 222 zu, dass es sich um die am Wenigsten tödliche Pandemie handle. Wir müssen unsere Herrscher wegen Hochverrat, Verschwörung und Verbrechen gegen die Menschlichkeit anklagen. Der Betrug ist offensichtlich und doch schweigen alle!

Dr. Bruno Dalle Carbonare, Molekularbiologe: Er stellte den PCR-Test in Frage und freute sich, dass so viele Mitstreiter noch «alle Tassen im Schrank haben». Der PCR-Test wurde in den 80er Jahren erfunden. Er sei nicht als Diagnose-Test zu verwenden. Mit dem PCR-Test könne man fast alles in jedem finden – er sage nicht aus, ob der getestete Mensch krank sei oder krank werde, Symptome bekäme oder ansteckend sei. Er könne nur totes Erbinformationsmaterial nachweisen. Es seien keine Rückschlüsse auf lebendige, funktionierende oder infektiöse Erreger möglich. Es seien somit nicht infektiöse, sondern PCR-Test-positiv-getestete-Menschen. Er sei einer der 22 Wissenschaftler, die über 250 Seiten zusammengetragen hätten, um aufzuzeigen, dass der PCR-Test wissenschaftlich nicht haltbar sei. Die PCR-Tests hätten null Aussagekraft! Möge Gott uns helfen!

Stefan Lang, Gemeinderat, Regionalleiter der «Verfassungsfreunde Oberbaselbiet»: Seine erste Demonstration erlebte er, mit und Dank seines Freundes, am 9. Mai 2020 in Bern, wo die Stimmung noch offen und friedlich war. Er äusserte, dass subventionierte Medien ihre Aufgaben nicht wahrnehmen würden. Es werde Propaganda betrieben und wer die Meinung des Bundesrates nicht teile, werde als Rassist, Nazi, Verschwörungstheoretiker, Corona-Leugner und Antisemit gebrandmarkt. Schon die Römer arbeiteten mit Propagandatricks. Divide et impera – Teile und Herrsche. Dieses Teilen habe nichts mit Nächstenliebe zu tun, es gehe lediglich darum, möglichst viele Fronten in der Bevölkerung zu errichten. Panem et circenses – Brot und Spiele.  «Solange Strom, Wasser, Wärme und Internet funktionieren würden, solange der Kühlschrank voll sei und die ÖV fahren würden, seien die meisten Menschen recht zufrieden und leicht beherrschbar». Qui bono – Wer profitiert? Gezielt werde Streit und Krieg gefördert und veranstaltet. Es sei kein Zufall, dass die europäischen Regierungen und der Bundesrat im Gleichschritt marschieren würden, sie seien alle nur ferngesteuerte Marionetten, die Befehle ausführen würden. Sie hätten vergessen, dass sie gemäss ihrem Eid dem Land und Volk dienen sollten. Er wünschte sich, dass wir ehrlich, herzlich, wach, in Liebe und auf Augenhöhe zusammen leben. Er rief der Menge zu: «Seid zuversichtlich und bleibt wach!»

Jana Aurelia, Detailhandel-Angestellte: Sie richtete ihre Rede auf die positive Seite von Corona. Ein Traum sei für sie in Erfüllung gegangen, dass so viele Menschen den Weg zur Freiheit gewählt hatten. Sie las die Präambel der Schweizer Bundesverfassung vor und meinte, diese werde momentan mit Füssen getreten: «Im Namen Gottes, des Allmächtigen! Das Schweizer Volk und die Kantone, in der Verantwortung gegenüber der Schöpfung, im Bestreben, den Bund zu erneuern, um Freiheit und Demokratie, Unabhängigkeit und Frieden in Solidarität und Offenheit gegenüber der Welt zu stärken, im Willen, in gegenseitiger Rücksichtnahme und Achtung ihrer Vielfalt in der Einheit zu leben, im Bewusstsein der gemeinsamen Errungenschaften und der Verantwortung gegenüber den künftigen Generationen, gewiss, dass frei nur ist, wer seine Freiheit gebraucht, und dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohle des Schwachen». Sie verabschiedete sich mit den Worten: «Solche Events benötigen wir. Es ist ein radikaler Weg des Friedens.»

Den feinen «Baumer Flade», gesponsert von der Konditorei VOLAND aus Steg im Tösstal, nahmen die Redner mit Freude entgegen.

Wir vom Verein Stiller Protest bedanken uns ganz herzlich bei allen Helferinnen und Helfern. Ohne SIE wäre dieser symbolträchtige, grosse Event nicht möglich.

Ein herzliches DANKE den Polizisten vor Ort, die uns vor Randalierern schützten und sich uns gegenüber einwandfrei, grosszügig und überaus freundlich verhielten.